Bilder vom Hoffest hier
17.10.2006
Nun sind die letzten Turniere vorbei. Uli und Marion sind mit Nazrat und Mahari auf der Bundesleistungsschau für arabische Pferde in Kreuth erfolgreich gestartet. Uli konnte mit Nazrat den 4. Platz in der Pleasure, den 5. in der Horsemanship und den 4.Platz, mit einem sehr schönen Ritt, in der Reining erreiten. Damit hat Nazrat seine erste grössere Turniersaison zu unserer vollsten Zufrieden abgeschlossen. Marion hat in ihrem ersten Turnier mit Mahari einen 3. Platz in der Pleasure (17 Starter) erritten. Dies zeigt , wie bei Uli auch, dass es möglich ist im Westernreitsport Turniererfolge in einem Alter zu erlangen, die in anderen Sportarten nicht denkbar wären. Die BLS war eine sehr schöne Veranstaltung und die Möglichkeit in dieser wunderbaren Anlage in Kreuth zu reiten, sollte sich keiner entgehen lassen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.
Unser Stallfest 2006 war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und zahlreichen Besuchern, wurden verschiedene Vorführungen geritten. Alle Teilnehmer haben vorher trainiert und das Geübte in beeindruckender Weise vorgeführt. Egal, ob die Kinder mit den Ponies, Merrit und Sira mit ihren Warmblütern, unsere Oldiepferdegruppe, Alge 24 Jahre und Sari 23 Jahre, alle Vorführungen haben die Leute begeistert. Wir möchten uns hier nochmal für die zahlreiche Hilfe bei Allen bedanken. Ganz besonders bei Jennifer Schmidtberg, Schmidtberg media, die die wundervollen Plakate, zusammen mit Bianca Breymann, entworfen hat.
Nach Kreuth begann die Vorbereitung für Sophie mit Ishta und Uli auf die Paint EM. Das sich Fleiß auszahlt haben die Beiden bewiesen. Ishta und Sophie kamen vor 6 Jahren zu uns. Sophie bekam Ishta als 10 jährige von ihren Eltern geschenkt. Eigentlich wollten sie nur Wanderritte bestreiten, doch mit viel Training, Fleiß und Schweiß, wurden daraus etliche Siege und Platzierungen, sowie Rheinland Trophy Siege bei der EWU. Dass dies noch zu toppen war, hätte keiner gedacht. Bei unseren Hoffesten und Turnieren, waren die Beiden eh schon unangefochtene Barrel Race Champions, dass dies auch für einen Europameistertitel reicht, haben sie uns in Aachen bewiesen. Zuvor wurden sie 5. in der Gesamtwertung in der Reining Youth, holten einen 5. Platz in der Horsemanship und ritten eine gute Pleasure, zwar ohne Platzierung, aber dennoch schön. Die Spannung wuchs vor dem Barrel Race. In einem technisch guten Ritt, rasten die Zwei durch die Halle, das Publikum tobte und die Zeit reichte, mit 3 Sekunden Vorsprung haben wir nun zwei Europachampions bei uns im Stall stehen. Ruth, Sophies Mutter meinte, dass für dieses Pferd mal die Nationalhymne gespielt wird, hätten wir vor acht Jahren nie gedacht.....und ein Mitkonkurrent von Sophie fragte erstaunt, ist dies das gleiche Pferd, was eben noch in der Pleasure gelaufen ist.... Ishta ist eben einmalig!!!! Herzlichen Glückwunsch!!!!!an Sophie und Ishta.
Angelika und Roland Domig konnten wir als Gäste für eine Reitwoche begrüssen. Sie sind u.a. der Beweis dafür, dass Besitzer arabischer Pferde sich durchaus weiterbilden und ihre Pferde auf einem hohen Niveau reiten möchten. Es hat wie immer Spass gemacht. Bilder unter 2006 Teil 2.
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18.08.2006
Ein paar heisse und anstrengende Wochen leigen hinter uns. Haben wir in den letzten Jahren hauptsächlich EWU Turniere bestritten, so sind wir dieses Jahr auf Araberturnieren und NRHA Turnieren anzutreffen. Leider liegen diese Turnier nicht vor unserer Haustür und so kommen einige 1000km auf unseren Tachostand dazu.
Dieses Jahr liegen noch drei Turniere an, das Bundeschampinat für arabische Sportpferde in Kreuth, Ostbayern, die Paint EM in Aachen und die Futurity nochmal in Kreuth.
Mit unseren Ergebnissen sind wir sehr zufrieden, zu mal Uli mit Nazrat einen
4. Platz in der Gesamtwertung bei der EM in Österreich für Sportaraber erreiten konnte.
Diese EM zeigte uns eindrucksvoll, dass Reitsport auch mit Humor genommen werden kann. Wir haben sehr nette Leute aus den verschiedensten Ländern Europas kennengelernt. Trotz spannender Zweikämpfe wurde untereinander
geholfen und es ging immer fair ab. Wir beglückwünschen Martina Aulbach zu ihrem Allround Europameistertitel, vielleicht hat Uli einen kleinen Teil dazu beigetragen .........
Wie trainiere ich einen Galoppwechsel, eine Stunde vor der Prüfung...eine eindrucksvolle Demonstration von Uli, als Reitlehrer, Martina und Cascaya.
Die Abreitehalle war voll mit Zuschauern und Uli in seinem Element.
Auch unsere neuen österreichischen Freunde möchten wir nicht unerwähnt lassen,
wir hatten sehr viel Spass und das "deutsche Haus" werden wir nicht vergessen. Neben dem Spass gab es sehr guten Reitsport mit arabischen Pferden zu sehen.
Nochmal vielen Dank für die netten Tage, auch von Christiane.
Viel Spass hatten unsere Reitschüler bei der Reitwoche, mehr dazu in der Bildergalerie.
Ein Thema, was uns wieder vermehrt beschäftigt, ist der Pferdekauf.
Immer wieder erleben wir, dass viel zu schnell und unüberlegt Pferde gekauft werden, die gar nicht zu ihren neuen Besitzern passen.
Meistens handelt es sich um Spontankäufe, ohne wirklich vorher genau zu überlegen, was man eigentlich will. Leider lässt die Entäuschung meist nicht lange auf sich warten.
Zwar ist die Entscheidung sich ein Pferd zu kaufen oft eine längere, doch wenn sie steht, muss schnellstmöglich ein Pferd her. Die Entscheidungen werden emotional getroffen, hat so schöne Augen, tolle Farbe ....und ist günstig. Doch hier geht es um die Sicherheit von Reiter und Pferd. Ein Anfänger sollte sich wirklich überlegen, ob er mit einem rohen Pferd zu recht kommt und die Ausbildungskosten aufbringen kann. Viele Pferdebesitzer experimentieren solange
herum, manche mit sogenannten Experten, manche ohne, bis ein Problempferd da steht.
Unsere Erfahrung zeigt auch, dass einige Freizeitreiter doch auf einmal Turniere gehen möchten und ihre Pferde den Anforderungen dann nicht meht genügen. Unzufriedenheit macht sich breit, gar nicht selten auf Kosten der Pferde, die ja so heiss und innig geliebt werden.
Unsere Meinung ist lieber warten und sparen, sich auf verschiedenen Turnieren verschiedene Reitsportarten anschauen und dann entscheiden, welches Pferd das richtige ist. Für eine Reining bedarf es nun mal bestimmte körperliche Voraussetzungen, die nicht jedes Pferd mitbringt, dies gilt für andere Reitsportarten auch. Entscheidet man sich für ein Freizeitpferd, dann bitte Probe reiten lassen, einen oder besser mehrere erfahren Pferdeleute um Rat fragen und nicht an der falschen Stelle sparen, dies kann später durch einen Korrekturberitt teurer werden, als direkt in ein gut ausgebildetes Pferd zu investieren.
09.06.2006
Leider müssen wir das Hoffest absagen und auf einen späteren Zeitpunkt,
den wir noch mitteilen, verlegen, da kurzfristig ein Turniertermin für den Arabercup in Marbach dazwischen gelegt wurde.
Z. Zeit führt bei den Einsteigern/Jugendlichen Sophie
mit Nakatomi die Gesamtwertung an. Uli ist bei den offenen Startern 2. mit
Mahari und Maike 3. mit Nazrat. Mit insgesamt fünf Siegen trumpften die
Sommerbergaraber auf. Mehr dazu in der Bildergalerie.
Einen riesen Spaß hatten alle TeilnehmerInnen bei unserem Spaßturnier, was unschwer an den Bildern zu erkennen ist.
Was ein konsequentes Training, vom Boden und unter dem Sattel ausmacht, beweisen mal wieder unsere Ausbildungspferde. Die drei "Problemfälle" Einstein, Nabel und besonders Dschafar, haben eine Wandlung durchgemacht, die ihren Besitzerinnen wieder den Spaß am Pferd und am Reiten zurück gegeben hat.
Bianca Breymann, Besitzerin der rein ägyptischen Vollblutaraberstute Nabel, hat den dümmsten Spruch, den wir jemals gehört haben, von einem Ausbilder bekommen:
Araber hätten einen Wirbel mehr als andere Pferde und würden deshalb mit erhobenen Kopf laufen müssen......
Nabel heute....und es wurde kein Wirbel operativ entfernt.......wir schwören.......
Drückt uns mal feste die Daumen für das Araberturnier in der historischen Zuchtstätte für arabische Vollblüter in dem Landesgestüt Marbach am 16.06.2006.
Maike war mit Lynn und Nazrat in Kreuth auf dem Osterturnier der NRHA.
Sie startete beide Hengste in der Jackpotklasse und war bei über 80 Startern
mit beiden im Mittelfeld platziert. Aufsehen erregte sie mit Nazrat, dem einzigen
Vollblutaraber auf dem ganzen Turnier. Allerdings possitiv, so dass selbst eingefleischte Quarterreiter und Profis von der Manier des Hengstes angetan waren.
Der Quarterhengst Lynn wurde kastriert, um seine Aufmerksamkeit mehr auf das Reiterliche zu lenken.
Auf dem AQ Turnier in Issum konnte Angela mit Sam einen hervorragenden 2. Platz bei 20 Startern in der Reining erreiten und Sophie wurde mit Ishta, in einer sehr stark besetzen Klasse der LK2 Jugendlichen, 5. in der Pleasure.
Ein weiteres Highlight war das Reiningbeurteilungsseminar mit Jörg Bös.
Jörg konnte mit seinen hervorragenden Erklärungen allen TeilnehnerInnen einen
neuen Blickwinkel für die Bewertung der Reining eröffnen. Ersteinmal immer für den Reiter richten, war die Quintensenz des Seminars. Lustig war die Bewertung der Teilnehmer von Reiningprüfungen, die Jörg auf Video zeigte. Von sehr gut bis schlecht lagen die Bewertungen auseinander.Allen Reininginteressierten
ist zu empfehlen, so ein Seminar zu besuchen.
Die beiden Auswärtsseminare waren sehr gut besucht und das beide Veranstalterinnen noch ein weiteres Seminar dieses Jahr organisieren wollen, spricht dafür, dass sie zufrieden waren. Siehe Gästebuch..Bilder folgen.
29.03.2006
Neue Bilder online!!!!!!
Am Samstag hatten wir das Araberseminar, da sagen Bilder mehr als 1000 Worte, schaut selber........
Ganz besonders haben wir uns über den Besuch von Claudia mit Ashan gefreut.
Ashan ist der Sohn von Nazeera und der Halbbruder von Mahari, sie haben beide den gleichen Vater, er wurde 1993 bei uns geboren. Es hat die kurze Zeit von 9!!!! Jahren gedauert, bis die zwei uns mal wieder besuchen kamen.
Maike wird schon dafür sorgen, dass sie jetzt öfter kommen und trainieren.
Ashan ist der beste Beweis, wie wichtig eine gute Grundausbildung und Erziehung
ist, denn nach all dieser Zeit und ohne grosses Training hat er super mitgemacht.
Vielen Dank an Maike, die ihre Erfahrungen von verschiedenen Turnieren weiter gab und mit Sophie einige weiterführende Trainingslektionen vorführte.
Vielen Dank auch an Sophie, die verschiedene Showoutfits zeigte.
Bedanken möchten wir uns bei allen TeilnehmerInnen.
Siggi hatte am Sonntag ihr erstes Galopperlebnis mit ihrer Lessie und war überglücklich.
Weiter könnt ihr Bilder von den Shagyastuten Jule und Maharani sehen, die zum
Anreiten hier stehen und von Uli erstmal Bodenarbeitslektionen erhalten.
Ausserdem Bilder von der Verwandlung von "Webster dem Fellmonster", in "Webster das Warmblut".
Vergessen darf ich natürlich unseren Kater Clerence nicht, der zur Belustigung Aller sich entschlossen hat, unter die Reiter zu gehen und mit Ashan das richtige Pferd gefunden hat.
Viel Spass beim Bilder gucken !
PS
Unter Araber und Hunde,..sind ebenfalls ein paar neue Bilder.
Zur Bildergalerie
18.03.2006
Heute Samstag, der 18.03. haben wir das erstemal etwas Frühlingsluft
in diesem Jahr. Der Winter war oder besser ist (nachts immer noch
Minustemperaturen) verdammt lang. Die Schneemengen diesen Winter, reichen für die nächsten zwei mit.
Nichts desto trotz geben wir die Hoffnung auf den Frühling nicht auf.
Erstaunlich war, dass wir, trotz zum Teil eisiger Temperaturen, viele neue Freunde des Westernreitsports gewinnen konnten.
Selbst bei dem Reiningseminar wurde bis abends 23.30 Uhr fleissig
trainiert. Für die Reiterinnen weniger hart, denn sie kamen ans Schwitzen, allerdings für die Zuschauer war es, trotz Decken, hardcore. Drei Teilnehmerinnen waren mit ihren Pferden angereist und, siehe Gästebucheintrag, begeistert. Es zeigte sich mal wieder, wie wichtig es ist, die Pferde an den Hilfen zu haben. Schenkel, Gewicht und Zügeleinwirkungen sind die Grundlage für ein kontrollierbares Pferd
.
Für unsere TurnierreiterInnen beginnt die Vorbereitung auf die Saison,
Maikes erster Turnierstart wird in Kreuth auf dem Osterturnier sein.
Neben dem Quarterhengst Lynns last Whiz wird sie den Vollblutaraber-
hengst Nazrat mitnehmen. Wir sind sehr gespannt.
Einen Vorgeschmack bekamen wir am Samstag, den 11.03. in Dortmund bei der Westernnight. Mit insgesamt 24 Zuschauern war der Sommerberg dort vertreten. Reining und Cutting war angesagt. Es wurde guter Sport geboten, allerdings war die Atmosphäre sehr messelastig und so fehlte die richtige Stimmung.
Nun zu Dschafar, der schöne, schwarze, 10 jährige Warmblutwallach,
steht seit Januar bei uns im Training.
Vor 4 Jahren hatte Uli ihn verladen, da er sich dem Hänger verweigerte. Es lief alles nach Plan und er ging nach dem Training auch mit der Besitzerin in den Hänger. Im April 2005 riefen die Besitzer wieder an und Uli fuhr nach Essen. Er ging nicht mehr in den Hänger, doch es dauerte nicht lange und er wusste, was Uli von ihm wollte, ein Beweis, dass das Verladetraining auch nach Jahren noch abrufbar ist.
Er ging wieder erstaunlich locker und entspannt in den Hänger.
Uli fiel nur auf, dass er mehr an seiner Umwelt, als an allem Anderen interessiert war. Er war unkonzentriert. Uli erklärte der Besitzerin, dass Dschafar auch nicht mehr lange beim Reiten mitmachen würde. Wie so oft sind es die Kleinigkeiten, die bei den meisten Pferden nicht ernst genommen werden und dann zu riesen Problemen führen und so war es auch.
Ende des Jahres rief die Besitzerin an, dass ihre Tochter mit Dschafar Hallenverbot bekommen sollte, da er nach hinten austrat und stieg, also unkontrollierbar war.
Als er hier war, bekam er, wie alle Pferde, einen Monat Bodentraining.
Das ganze Programm, einschließlich Doppellonge und Seitengänge.
Dann ging es ans Reiten, die ersten zwei Einheiten stieg er noch, aber es wurde immer weniger, bis er es ganz sein ließ.
Sogar mit anderen Pferden in der Halle, die eng an ihm vorbei geritten kamen, war er unter Kontrolle.
Ein grosses Kompliment an Rieke, seine Reiterin, die alles super umsetzt und versteht , dadurch mit ihrem Pferd wieder Spaß am Reiten bekommen hat.
Ein Tipp zum Frühlingsanfang.
In der Natur ist es so, dass die Pferde jetzt ihre Rangordnung neu regeln. Dies kann auch den Menschen betreffen, denn wir leben mit den Pferden in einer Zweierherde. Deshalb ist es empfehlenswert grade jetzt, bei den kleinsten Anzeichen, immer mal wieder zu den Grundlagen zurückzukehren und mal wieder ein Bodentraining in das Trainingsprogramm einzufügen. Kleine Probleme sofort bearbeiten, bevor sie sich zu grossen entwickeln.
Viel Spaß mit euren Pferden und beim Reiten.
Die Höschlers
15.01.2006
Das neue Jahr hat begonnen und mit viel Motivation wird nach der
Winterpause trainiert.
Freizeit- und TurniereiterInnen sind voller neuer Ziele.
Bedanken möchten wir uns bei allen " alten " und " neuen"
ReitschülerInnen, die trotz Kälte, Schnee und Eis ihrem Hobby
nachkamen.
Die Resonanz auf die neue Homepage ist riesig und die Männerquote
steigt ständig.
Leider machen uns Berichte, in letzter Zeit gehäuft, über schwerste Reitunfälle immer wieder traurig und wütend. Schulpferde sind keine Ausschussware, sondern das Wertvollste, was eine Reitschule besitzt.
Beissende, buckende und tretende Pferde und Ponys gehören nicht
unter den Sattel und erst Recht nicht in den Schulbetrieb, auch
wenn dies in manchen Betrieben normal ist, es ist nicht normal.
Ein zuverlässiges Reitpferd, kann nicht mit Hauruckmethoden
ausgebildet werden, dies bedarf Zeit und Sachverstand.
Erwachsene sind für sich selbst verantwortlich, Eltern, die die Gefahr,
die von solchen Pferden ausgeht, nicht erkennen, handeln verantwortungslos. Ein Kind, das vier Gesichtsoperationen über
sich ergehen lassen musste, weil es von einem Pferd ins Gesicht
getreten wurde, von dem sein schwieriges Verhalten bekannt war,
ist unfassbar. Jedes Pferd hat das Recht auf Erziehung und jeder Pferdebesitzer hat die Pflicht, sein Pferd so zu erziehen, dass es keine
Gefahr für sich und den Menschen darstellt, dabei spielen Rasse, Alter und Reitweise keine Rolle. Eine 100% Garantie gibt es nicht, das Pferd ist und bleibt ein Fluchttier, aber durch Training und entsprechendem Umgang, kann dieser Fluchttrieb auf ein Minimum
reduziert werden.
Diese Zeilen lagen uns auf dem Herzen...
Nun zu erfreulichen Themen.
Der erste Trailkurs diesen Jahres, war so ein erfreuliches Ereignis.
Egal, ob unerfahrene oder erfahrene ReiterInnen und Pferde, der
Kurs war ein Erfolg.
Allen TeilnehmerInnen wurde bewusst, dass Pferdetraining sich aus
kleinen Schritten zusammensetzt.
Zu viele oder zu schnelle Komandos führen dazu, die Kontrolle zu verlieren. Die ist besonders beim Trail wichtig. Schenkelhilfen, Zügel
und Gewicht müssen feindosiert eingesetzt werden, selbst erfahrene
Trailpferde müssen immer an den Hilfen gehen und aufmerksam sein,
ohne anzufangen die Hindernisse eigenständig zu bewältigen, denn
dies führt unweigerlich zu Fehlern.
" Das Gefühl mit meinem Pferd etwas überwunden zu haben, was sie
vorher nicht kannte, ist überwältigend", sagte Siggi aus Schweinfurt, die mit ihrer jungen Stute Lassy teilgenommen hatte.
Unsere Reitschülerinnen Corina und Heike konnten sich mehr auf sich selbst konzentrieren, da sie mit dem Hafi Henk und der Vollblutaraber-
stute Chandora zwei erfahrene Pferde ritten. Beiden hatte es Spass gemacht und das Gefühl über mehrere Stunden im Sattel zu sitzen, war für beide auch neu.
Anja, die mit Devil teilnahm, meinte: " Es war mal was anderes und macht den Kopf frei und diese coole Seite von Devil kennenzulernen
war klasse."
Sigrun, die ihren Quarterwallach Jack aus Velbert mitbrachte, wurde bewusst, dass selbst gut ausgebildete Pferde zwischendurch immer mal wieder Basisarbeit machen müssen.
Vor- und Hinterhandwendungen, rechts und links, führten bei Ralf kurzzeitig zu Verwirrungen, aber auch er meisterte mit Vlasko das Tor, zum 1. Mal in seinem Leben.
Boris lernte in diesem Kurs Fehler, die sein Sam machte, zu korrigieren z. B. wenn er ein Hindernis berührte.
Für uns immer ein gutes Gefühl, wenn KursteilnehmerInnen glücklich nach Hause fahren, egal ob Freizeit- oder TurnierreiterInnen.
Seit Samstag haben wir mal wieder ein Pferd aus dem klassischen Lager im Training. "Dösi" ein wunderschöner Warmblutwallach.
Wir werden regelmässig über ihn und sein Training berichten.
Liebe Grüsse
die Höschlers